Martina Erichsen Himmelreich - Im Licht des Nordens
Das Licht des Nordens, die Weite der Landschaft und die wechselnden Stimmungen zwischen Förde und Nordsee stehen im Mittelpunkt unserer neuen Soloausstellung „Im Licht des Nordens“ von Martina Erichsen Himmelreich. Vom 7. November bis 5. Dezember 2026 sind ihre Arbeiten bei uns zu sehen.
Das Gespür für Farben und die norddeutsche Landschaft wurde der gebürtigen Flensburgerin mit auf den Weg gegeben, als sie an der Seite ihres Großvaters Paul Himmelreich erste kreative Schritte unternahm. Besonders prägend waren jedoch die Jahre ihrer Jugend: Ihre Eltern betrieben das Gästehaus und Café der Nolde-Stiftung im nordfriesischen Seebüll. So verbrachte sie viele Jahre unmittelbar inmitten des malerischen Nolde-Gartens und erlebte die expressive Farbwelt Emil Noldes aus nächster Nähe.
Diese frühe Begegnung mit der expressionistischen Farbgewalt hinterließ nachhaltige Spuren und ist bis heute in ihrer hingebungsvollen Auseinandersetzung mit der Landschaft und Naturverbundenheit erkennbar. Unter dem Einfluss des norddeutschen Realisten Ulf Petermann verfeinerte sie ihren künstlerischen Stil und schärfte ihren Blick für die besonderen Licht- und Wetterstimmungen des Nordens.
Ihre Werke signiert die Künstlerin bewusst mit dem Namen ihres Großvaters: „Himmelreich“ – eine persönliche Verbindung zu ihren künstlerischen Wurzeln.
Heute lebt Martina Erichsen Himmelreich mit ihrer Familie in Glücksburg und findet dort das Fundament ihrer künstlerischen Arbeit beim täglichen Blick über die Flensburger Förde. Es ist eine Landschaft, die niemals gleich erscheint: Das Licht verändert sich, Wolken ziehen auf, Wind und Wetter verwandeln die Szenerie innerhalb kürzester Zeit.
Genau diese flüchtigen Momente hält die Künstlerin in ihren Ölbildern fest. Ob das beinahe magische Licht der Flensburger Förde oder die von Wind und Gezeiten geprägte Kulisse der Westküste – ihre Bilder erzählen von der unmittelbaren Begegnung mit der Landschaft.
Charakteristisch für ihre Malerei sind dramatische, üppige Wolkenhimmel, intensive Farbnuancen und weit gespannte Strände. Ihre Landschaften wirken dabei nicht distanziert oder rein beobachtend. Vielmehr entsteht der Eindruck, als könne man unmittelbar in das Bild eintreten. Der Blick schweift über das Wasser, folgt dem Horizont und lädt förmlich zu einem Spaziergang am Strand ein.
„Im Licht des Nordens“ ist damit nicht nur eine Ausstellung über eine Landschaft, sondern auch eine persönliche Hommage an die Region, in der Martina Erichsen Himmelreich verwurzelt ist. Zwischen Förde und Nordsee findet sie immer neue Motive und Stimmungen – und macht sichtbar, was den Norden für sie auszeichnet: seine Weite, sein wechselhaftes Wetter und vor allem sein einzigartiges Licht.
Die Ausstellung ist zu sehen vom 7. November bis 5. Dezember 2026,
Vernissage am 7. November 2026 um 12:30 Uhr
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